Lass sie uns sanft in Bewegung bringen – mit Klarheit, Mut und einem wunderbar unverschämten JA.
Manchmal ist alles einfach zu viel – und trotzdem zu wenig.
Zu vertraut, zu vorhersehbar, zu voll von Dingen, die längst keinen Spaß mehr machen.
Du hast so tolle Ideen und eine Vision, die dich nicht mehr loslässt.
Und gleichzeitig ein Nervensystem, das das gemachte Nest liebt –
die Sicherheit des Bekannten und, oh ja, das Gefühl von Kontrolle.
Also wabert alles vor sich hin,
die Gedanken kreisen,
bis die Energie explodiert und deine Hauruck-Aktionen dein ganzes System überfordern.
Volle Kraft voraus. MG-Style.
Bis zur Erschöpfung – und drüber hinaus.
Beides nervt.
Und beides wird deiner Feinfühligkeit und deinen tausend Facetten so gar nicht gerecht.
Denn tief in deinem Herzen weißt du, wie krass du bist –
und dass die Welt deine Ideen und Träume dringender braucht denn je.
Die ganzen Was-wäre-wenns … der Bewertungsmodus, der sofort anspringt, der ständige Vergleich mit den anderen –
es ist gar nicht so leicht, bei sich zu bleiben, mit all den offenen Zentren und einem so stark aufs Außen ausgerichteten Design wie bei uns Projektor:innen.
Ich wette, es fühlt sich oft so an, als würde deine Energie überall hinfließen –
nur nicht dorthin, wo du sie am liebsten hättest:
in die Umsetzung deiner Ideen und Wünsche.
Ich weiß, wie anstrengend es ist, den Fokus zu verlieren –
gerade, wenn Fokus und Klarheit doch eigentlich unser Ding sind.
Nur irgendwie leider oft eher für andere als für uns selbst.
Das ständige Kreisen der Gedanken macht müde.
Und manchmal weißt du gar nicht mehr,
ob es dein eigener Shit ist oder der der anderen,
der dich verunsichern.
Dein Nervensystem liebt das Vertraute.
Dein Kopf sucht nach Kontrolle.
Und dein Herz sehnt sich nach Leichtigkeit.
Und irgendwo dazwischen stehst du –
bereit, aber erschöpft und verunsichert oder überfordert,
weil alles in dir gleichzeitig nach Sicherheit und Veränderung ruft. Und wenn es dir so geht wie mir, fällt es dir wahrscheinlich zusätzlich noch ziemlich schwer, das Ganze überhaupt einzugestehen – schließlich haben wir ja alles im Griff! (Danke, liebe Selbstschutz-Mauer <3)
Was man dabei so leicht übersieht:
Dein Körper hat längst Ja gesagt.
Dieses Kribbeln, die Aufregung, das Leuchten in deinen Augen, wenn du von deiner Vision erzählst –
das ist Bewegung, die schon begonnen hat. Bis dann dein Kopf reinkommt oder die Hauruck-Aktionen aus den Nicht-Selbst-Themen, die dein Nervensystem dann so lahmlegen, dass es zu der Härte passt, die du dir über die Jahre antrainiert hast.
Unbekanntes, neue Wege, neue Schritte – fühlen sich deshalb immer erst einmal unsicher an.
Unsicherheit gehört einfach dazu. Und ja, das kann anstrengend sein.
Jedes Mal startet die Trigger-Party von vorn – nur eine Schicht tiefer, bis alles gesehen wurde, was gesehen werden will.
Mit jedem Wachstumsschritt verschiebt sich die Grenze der Komfortzone, und irgendwann stehst du wieder am Rand, bereit für das Nächste. (Wie die ambitionierte ☉ 54 dieses Spiel liebt und mir dadurch sooo krasse Learnings verpasst hat:))
Die Frage ist also nicht, ob die Unsicherheit kommt, sondern wie du ihr begegnest.
Und am Ende geht es darum, deinem Herzen zu folgen und deine Ideen zu verwirklichen. Dinge auszuprobieren, statt sie ewig zu überdenken. Den Mut zu nutzen, den du längst in dir trägst. Die „Ich mach das schon allein“-Moves zu erkennen und stattdessen Schritte zu gehen, die aus deiner Autorität entstehen und mit denen dein Nervensystem im Hier und Jetzt einverstanden sind.
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Butter bei die Fische –
rein in die Eigenverantwortung!
Wenn du möchtest, zapfen wir mein Design und die zahlreichen Learnings daraus an und schauen, was jetzt gerade in diesem Moment wichtig ist, was in dir arbeitet, welche Tricks Verstand und Nervensystem gerade auf Lager haben und welche Schritte sich jetzt richtig anfühlen. Echt, weich und auf deine Weise.
Damit wir endlich deine tollen Ideen und Träume im echten Leben bestaunen können!
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